Das Jugendhaus Domäne

Unsere Einrichtung bietet ein spezielles stationäres Betreuungsangebot mit Verzahnung der pädagogischen und parallel installierten therapeutischen und medizinischen Behandlungsangebote, basierend auf die individuellen Bedürfnisse der Jugendlichen

Das Jugendhaus befindet sich in Niederhone, ein Ortsteil von Eschwege – die Kreisstadt des Werra-Meißner-Kreis, Hessen. Es besteht in der nahen Umgebung ein vielfältiges Kultur- und Freizeitangebot; mit direkter Busverbindung sind alle relevanten Schulen erreichbar (www.werra-meissner.de).

 

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Unsere Einrichtung ist das ganze Jahr geöffnet, es gibt keine Schließzeiten. Eine Betreuung ist 24 Stunden gewährleistet. Die Wohngruppe ist 24 Stunden durch eine pädagogische Fachkraft besetzt. Von 22.00 bis 6.00 besteht ein Bereitschaftsdienst.

Die pädagogische Ausrichtung orientiert sich an den Entwicklungsbedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und zielt darauf ab, den in ihrem Selbstwert- und ihrer Identitätsentwicklung erschütterten und unsicheren Jugendlichen emotionale Nachreifung zu ermöglichen.  Dazu sollen die Mitarbeiter/innen den jungen Menschen  ein Halt gebendes stabiles Gegenüber in Form von zuversichtlichen Identifikationsfiguren mit orientierenden Werten, Einstellungen und Regeln sowie einer Konfliktaustragung fördernden Haltung bieten. Destruktive Ideale und Einstellungen sollen durch alternative Beziehungs-und Verhaltensmuster implizit hinterfragt und flexibilisiert werden. Der angebotene Lebensraum und die vorgelebte Beziehungskultur sollen zu Mitgestaltung und ganzheitlicher Entwicklung anregen, Identifikations- als auch Abgrenzungsmöglichkeiten bieten, aber auch Anpassungsleistungen und Mitwirkung fordern, auch über den Rahmen der häuslichen Gemeinschaft hinaus. Der Rahmen  und das  Gruppenleben beinhalten bzw. bieten Regeln und Grenzen. Das pädagogische Handeln besteht in aktiver zugehender Anteilnahme und gelebtem lebendigem Miteinander, in Anregungen zur Einbringung eigener Bedürfnisse und Wünsche sowie zu gemeinschaftlicher Entwicklung von Regeln des Zusammenlebens und der Partizipation. Authentizität, Respekt und Verantwortungsbewusstsein gegenüber sich selbst und Anderen sind dabei zentrale Anliegen und sollen sowohl durch eine entsprechende Beziehungskultur innerhalb der Einrichtung als auch durch die sukzessive Übernahme von sachbezogenen und zwischenmenschlichen Aufgaben innerhalb und außerhalb der Wohngruppe gefestigt werden.

Mit jedem Jugendlichen wird prozessorientiert an individuellen Zielen gearbeitet, die sich sowohl auf die Überwindung der Störung als auch auf weitere Ziele bezüglich der persönlichen Entwicklung und Lebensbewältigung beziehen.